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	<title>Hausgemeinschaften am Heimbach</title>
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		<title>Hausgemeinschaften am Heimbach</title>
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		<title>Ankommen, wo ich nie sein wollte</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 19:05:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heikeschaumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Kein Mensch mit Demenz zieht ganz freiwillig in die Hausgemeinschaften ein. In der Regel beschließen Andere, dass jemand nicht mehr zuhause leben kann. Im Verlauf einer Demenz, kommt in der Regel früher oder später ein Zeitpunkt, an dem das Hilfssystem aus Familie, Freunden, Nachbarn und professionellen Helfern nicht mehr weiter kann oder will. Besonders Ehepartner [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com&amp;blog=9420198&amp;post=395&amp;subd=hausgemeinschaftenamheimbach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kein Mensch mit Demenz zieht ganz freiwillig in die Hausgemeinschaften ein. In der Regel beschließen Andere, dass jemand nicht mehr zuhause leben kann. Im Verlauf einer Demenz, kommt in der Regel früher oder später ein Zeitpunkt, an dem das Hilfssystem aus Familie, Freunden, Nachbarn und professionellen Helfern nicht mehr weiter kann oder will. Besonders Ehepartner halten lange durch, sie versuchen den Normalität solange aufrecht zu halten wie es geht. Oft ist der Alltag dann schon so unvorstellbar schwer und anstrengend geworden, das Außenstehende nicht mehr länger zuschauen wollen.</p>
<p>Der  Zeitpunkt des Einzuges in die Hausgemeinschaft ist oft auf dem Höhepunkt der Krise:  Angehörige sind selber krank geworden, der Mensch mit Demenz ist gestürzt, der pflegende Angehörige kann keine Nacht mehr durchschlafen &#8230;</p>
<p>Der Tag des Einzugs kommt, alle sind aufgeregt, einschließlich der Mitarbeiter und Bewohner, verändert sich doch für alle das Leben. Jeder neue Bewohner bedeutet neue Fragen, neue Beziehungen und Dynamiken untereinander.</p>
<p>Dann passiert hin und wieder das Erstaunliche: jemand kommt zu uns, zieht ein und ist nach kurzer Zeit wie zuhause. Diese Fähigkeit des Heimisch-Werdens und sich Einfindens in die neuen Umstände ist beeindruckend.</p>
<p>Frau G hat bis zu ihrem 99. Geburtstag alleine gelebt. Seit dem letzten Sommer ist sie schwächer geworden und oft zuhause gefallen. Sie kommt in die Hausgemeinschaften und ist gleich interessiert alles kennen zu lernen. Schon nach zwei Tagen sitzt sie im Gemeinschaftsraum im Sessel, als sei sie nie irgendwo anders gewesen. Im Rücken hat sie ihr eigenes kleines Kissen, auf den Knien ihre liebgewordene Häkeldecke: sie hat ihren eigenen kleinen Hausstand um sich herum. Sie ist eine dieser Glücklichen, die nicht  viel brauchen, um  sich heimisch zu fühlen. Von ihnen können wir alle viel lernen, denn manchmal braucht es auch für Bewohner die es erst einmal schwerer haben, nur kleine Hilfestellungen von uns. Etwas Persönliches auf dem Tisch, ein Serviettenring mit Initialen oder einFoto an der Wand, auf die er schaut, die Zeitung am Morgen neben dem Frühstücksteller.</p>
<p>Die großen Fragen bleiben: wie ist alles so geworden, warum diese Krankheit, was bleibt am Ende zu tun? Dann sind es immer wieder die kleinen Dinge, besonders die kleinen Freuden des Alltags, die helfen das Lebenswerte zu erkennen und nicht auf zu geben.</p>
<p>Alles Gute im neuen Jahr       Heike Schaumann</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/395/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/395/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/395/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/395/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/395/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/395/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/395/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/395/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/395/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/395/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/395/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/395/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/395/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/395/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com&amp;blog=9420198&amp;post=395&amp;subd=hausgemeinschaftenamheimbach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Am Ende des Jahres</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 19:20:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heikeschaumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Ende eines Jahres gibt es viele Gelegenheiten auf die Ereignisse und Erlebnisse des Jahres zurück zu schauen. Insgesamt war es  ein arbeitsreiches, aber auch ruhiges Jahr 2011. Obwohl natürlich nicht alles gelungen ist, bleibt das Gefühl, aus gewachsener Kompentenz was den Umgang mit Menschen mit Demenz, mit Gruppenprozessen angeht, gehandelt zu haben. Wenn es [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com&amp;blog=9420198&amp;post=390&amp;subd=hausgemeinschaftenamheimbach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Ende eines Jahres gibt es viele Gelegenheiten auf die Ereignisse und Erlebnisse des Jahres zurück zu schauen. Insgesamt war es  ein arbeitsreiches, aber auch ruhiges Jahr 2011. Obwohl natürlich nicht alles gelungen ist, bleibt das Gefühl, aus gewachsener Kompentenz was den Umgang mit Menschen mit Demenz, mit Gruppenprozessen angeht, gehandelt zu haben. Wenn es schwierige Situationen gab, hatten wir die Möglichkeit aus der Erfahrung schon zu wissen, dass wir eine Lösung gemeinsam finden &#8211; früher oder später. Das wir eine Lösung finden die so gut und so schlecht ist, wie wir eben gerade sind. Verbesserungen sind immer möglich. Wir haben mehr auf Zusammenarbeit mit unseren Angehörigen gebaut. Wir können zugeben, dass wir nicht alles alleine schaffen und wir wollen das auch gar nicht mehr. Besonders in der Begleitung Schwerkranker und Sterbender haben wir mehr auf unsere ja existierenden Netzwerke gebaut:  ambulanter Hospizdienst, Palliative Care Team, Menschen aus unserem Bekanntenkreis. Wir haben erlebt das uns das Teilen der Aufgaben nicht schwächt, sondern stärkt.</p>
<p>Soviele Menschen sind in diesem Jahr in unseren Hausgemeinschaften gewesen, zu Besuch oder für ein paar Tage oder Wochen, und alle haben auf ihre Weise das Leben bereichert. Menschen, deren Angehörige schon vor längerem bei uns verstorben sind, kommen ab und zu wieder vorbei, z.B. zum Adventscafe, oder zum Sommerfest.</p>
<p>An St Martin kamen über achtzig Kinder der beiden Kindergärten in der Nachbarschaft bei uns vorbei, natürlich gleichzeitig und mit allen Eltern. Obwohl wir nicht viel gesprochen haben, war das ein unglaubliches Erlebnis: ein Meer von Laternen, Kinderstimmen, erwartungsvolle Gesichter, als wir Süßigkeiten verteilt haben. Wir haben die Anderen wahrgenommen und sie haben uns wahrgenommen! In einer Zeit wo viele Menschen darunter leiden, das niemand sie sieht, ist das schon eine ganze Menge. Mir wird dabei deutlich das dieses &#8222;Gesehen werden&#8220; ein wichtiger Faktor im Leben ist. Menschen, die in Pflegeheimen leben, vielleicht nicht mehr mit anderen reden, sind immer in Gefahr &#8222;vergessen&#8220; zu werden. Natürlich werden sie gepflegt und auch nach den neusten Standards &#8222;sozialbetreut&#8220;. Was uns fehlt ist das Spontane, Kreative, manchmal auch die Konfrontation, oder die Anforderung.</p>
<p>An Heilig Abend werden wir wieder zusammen feiern, Lieder singen, die Weihnachtsgeschichte hören und Geschenke auspacken!</p>
<p>Viele wollen kommen, wir freuen uns schon!</p>
<p>Bis bald,  Heike Schaumann</p>
<p>&nbsp;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/390/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/390/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/390/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/390/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/390/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/390/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/390/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/390/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/390/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/390/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/390/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/390/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/390/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/390/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com&amp;blog=9420198&amp;post=390&amp;subd=hausgemeinschaftenamheimbach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Begleitung am Ende des Lebens</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 17:46:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heikeschaumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Totensonntag erinnerten wir uns  an die Verstorbenen des Jahres in unserem Totengedenken. In  der Reflexion und in Gesprächen mit Angehörigen zeigte sich wie positiv die Begleitung in der letzten Lebensphase in ihnen weiter wirkt. Im Zusammenleben mit alten Menschen ist der Tod ein  Begleiter.  In diesem Jahr sind bei uns acht Bewohner verstorben.  Menschen, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com&amp;blog=9420198&amp;post=381&amp;subd=hausgemeinschaftenamheimbach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Totensonntag erinnerten wir uns  an die Verstorbenen des Jahres in unserem Totengedenken. In  der Reflexion und in Gesprächen mit Angehörigen zeigte sich wie positiv die Begleitung in der letzten Lebensphase in ihnen weiter wirkt.</p>
<p>Im Zusammenleben mit alten Menschen ist der Tod ein  Begleiter.  In diesem Jahr sind bei uns acht Bewohner verstorben.  Menschen, deren Tod wir erwartet haben, aber auch Menschen, die unerwartet verstorben sind.  Die Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen ist für uns eine wichtige Aufgabe. Immer wieder sind in diesem Prozess Entscheidungen zu treffen. Jemand will nicht mehr essen und trinken: können wir das akzeptieren, wie ernst ist die Entscheidung gemeint, haben wir alle Möglichkeiten ausgeschöpft &#8230;</p>
<p>Zum Glück werden die Patientenverfügungen und die Willensäußerungen von Menschen heute ernster genommen, als das noch vor zehn Jahren der Fall war.  In Bezug auf Menschen mit Demenz heißt das aber auch, dass wir sehr viel im Kontakt mit den Angehörigen entscheiden. Wir versuchen immer wieder gemeinsam heraus zu finden: was würde der Betroffene selbst wollen, hat sich seine  Einstellung zu Leben und Sterben verändert.</p>
<p>Das ist nicht gerade leicht, und eine Situation verändert sich manchmal so schnell, dass eine Woche nach einem ausführlichen Gespräch, schon wieder Redebedarf besteht. Wir versuchen dem nachzukommen und haben im Rückblick auf solch einen Sterbeprozess schon oft gesehen, wie hilfreich dieses immer wieder mit -einander -reden ist.</p>
<p>Was wir im Zusammenleben mit alten und  auch sehr kranken Menschen erleben, ist für Angehörige oft ein erstmaliges Ereignis. Obwohl wir den Verlauf dieses Sterbens ja nicht kennen, können wir manchmal  aus der Erfahrung erzählen oder beschreiben, was möglicherweise in den letzten Tagen oder Stunden passieren wird.</p>
<p>Dieses miteinander zu erleben, als Angehörige und Mitarbeiter, den Sterbenden zu begleiten und seinen Tod  zu erwarten, verbindet uns uns manchmal mehr als viele Jahre des Zusammenlebens.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Grüße aus den Hausgemeinschaften   Heike Schaumann</p>
<p>&nbsp;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/381/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/381/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/381/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/381/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/381/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/381/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/381/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/381/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/381/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/381/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/381/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/381/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/381/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/381/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com&amp;blog=9420198&amp;post=381&amp;subd=hausgemeinschaftenamheimbach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Freitagmittag in den Hausgemeinschaften</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 14:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heikeschaumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder mal ist Freitag und es riecht nach Fisch. Wahrscheinlich wie in vielen Altenheimen in Deutschland. Die eine Hälfte unserer Mitarbeiter freut sich aufs Wochenende, auf die anderen kommt die ganze Arbeit des Wochenendes zu. Auch das ist Alltag in ganz Deutschland. Ich gehe gerne Freitag nachmittags durchs Haus. Trotz aller Arbeit ist es eine [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com&amp;blog=9420198&amp;post=371&amp;subd=hausgemeinschaftenamheimbach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder mal ist Freitag und es riecht nach Fisch. Wahrscheinlich wie in vielen Altenheimen in Deutschland. Die eine Hälfte unserer Mitarbeiter freut sich aufs Wochenende, auf die anderen kommt die ganze Arbeit des Wochenendes zu. Auch das ist Alltag in ganz Deutschland. Ich gehe gerne Freitag nachmittags durchs Haus. Trotz aller Arbeit ist es eine besondere Stimmung: Angehörige kommen, gehen eine Runde mit ihren Lieben ums Haus und es ist einfach mehr Zeit für ein Schwätzchen. Die Mitarbeiter haben sich auch schon ein bißchen aufs Wochenende eingestellt. Alles wird etwas ruhiger angegangen. Heute abend ist zudem ein kleiner Chor bei uns zu Gast. Eine unserer Alltagsbegleiterinnen singt dort mit und hat die Chormitglieder zu einer kleinen Vorstellung bei uns überredet. Lieder von Udo Jürgens mit Verkleidung und Showeinlage: das trifft den Nerv der Generationen! Bestimmt haben viele Lust zu kommen und auch mit zu singen: &#8222;Ein ehrenwertes Haus&#8220;. Das Wetter soll noch ganz schön bleiben und vielleicht kann man auf der Bank vorm Haus sitzen. Am Samstag wird schnell noch ein Kuchen gebacken, für das Sonntags- Kaffetrinken. Einige Bewohner langweilen sich am Wochenende, es ist zuwenig los. Dann tröste ich mich: vielleicht haben sie das früher auch schon getan. Manche Gewohnheiten ändern sich nämlich beinahe gar nicht.</p>
<p>Was ist denn eigentlich anders bei uns als in anderen Altenheimen in Deutschland? Wie wir zusammenleben?, dass wir viel über das was wir tun nachdenken? Dass wir uns bei allen Schwierigkeiten um gegenseitigen Respekt bemühen?</p>
<p>Heute werde ich das nicht mehr herausfinden, und lieber den Augenblick genießen!</p>
<p>Friedliche Grüße aus den Hausgemeinschaften Heike Schaumann</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/371/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/371/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/371/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/371/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/371/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/371/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/371/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/371/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/371/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/371/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/371/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/371/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/371/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/371/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com&amp;blog=9420198&amp;post=371&amp;subd=hausgemeinschaftenamheimbach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Chaos als Chance?</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 11:34:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heikeschaumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit gestern ist der Trockner kaputt. Die Alltagsbegleiter sind erstmal verzweifelt. Die tägliche kleine Wäsche stapelt sich im Wäschekeller. Jetzt sind kreative Lösungen gefragt, wo kann noch etwas aufgehängt werden. Draußen werden zwei Wäscheleinen gespannt, über allen Geländern hängen Wäschestücke. Nicht alle finden das schön, es regt zu Diskussionen an. Zwei Schüler werden losgeschickt mit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com&amp;blog=9420198&amp;post=358&amp;subd=hausgemeinschaftenamheimbach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gestern ist der Trockner kaputt. Die Alltagsbegleiter sind erstmal verzweifelt. Die tägliche kleine Wäsche stapelt sich im Wäschekeller. Jetzt sind kreative Lösungen gefragt, wo kann noch etwas aufgehängt werden. Draußen werden zwei Wäscheleinen gespannt, über allen Geländern hängen Wäschestücke. Nicht alle finden das schön, es regt zu Diskussionen an. Zwei Schüler werden losgeschickt mit Bewohnern Wäscheständer zu kaufen. Wir freuen uns wie gut jetzt alles riecht. Die Sonne trocknet tagsüber fast schneller als der Trockner &#8230;</p>
<p><a href="http://hausgemeinschaftenamheimbach.files.wordpress.com/2011/09/img_0993.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-360" title="IMG_0993" src="http://hausgemeinschaftenamheimbach.files.wordpress.com/2011/09/img_0993.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>So entsteht oft etwas aus dem Alltag, dass uns herausfordert uns etwas auszudenken. Das Beispiel erscheint natürlich ein bisschen lächerlich im Verhältnis zu den Entscheidungen, die immer wieder getroffen werden müssen.</p>
<p>Im Grunde ist all das was uns unbewältigbar erscheint in unserem Alltag, oft das was uns weiter bringt. Menschen die hier an einen Punkt ihres Lebens kommen an dem wir nicht wissen, welches der nächste Schritt sein kann. Menschen, die nicht mehr essen und trinken wollen, Menschen die voller Verzweiflung rufen, die wie Babys schreien, die aus unserer Sicht ziellos herumwandern.  In allen diesen Situationen kommen wir an einen Punkt der Ratlosigkeit, des Nicht-Mehr-Weiter-Wissens, der ersteinmal beunruhigend ist. Manchmal verstreichen Tage über einem Problem, ich höre viele Meinungen, Vorfälle und Klagen an. Meist treffen wir uns dann  im Team, in einer kleinen Gruppe und tragen alles zusammen. In diesem Zusammenkommen liegt dann oft schon eine Kraft: wir sammeln Ideen, wir jammern, aber wir fühlen uns auch nicht mehr so allein mit dem Problem. Am Ende haben wir meist einen oder zwei kleine Vorschläge gesammelt, wie es weitergehen kann.</p>
<p><a href="http://hausgemeinschaftenamheimbach.files.wordpress.com/2011/09/img_0992.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-361" title="IMG_0992" src="http://hausgemeinschaftenamheimbach.files.wordpress.com/2011/09/img_0992.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Der nächste Tag kommt, ein Vorschlag erweist sich als unausführbar, der zweite bringt vielleicht einen kleinen Erfolg. Wir sind nicht mehr so angespannt wie zuvor, wir trauen uns wieder zu denken und zu hoffen. Oft ist das Problem nicht einfach verschwunden, aber wir sind wieder bereit die Herausforderung anzunehmen. Die Ideen die wir hatten haben gezeigt, dass uns außerhalb der Routine  was einfällt, das wir kreativ sein können.</p>
<p>Gerade kommt ein neuer  Hilferuf &#8230;.  Stromausfall im ersten Stock!</p>
<p>Viele Grüße aus dem täglichen Chaos    Heike Schaumann</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/358/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/358/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/358/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/358/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/358/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/358/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/358/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/358/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/358/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/358/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/358/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/358/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/358/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/358/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com&amp;blog=9420198&amp;post=358&amp;subd=hausgemeinschaftenamheimbach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>&#8230; sonntags gingen wir immer in die Kirche!</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 13:59:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heikeschaumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Die demenzfreundliche Gemeinde wird von der Politik immer wieder ins Gespräch gebracht. Was kann das im wirklichen Leben bedeuten, wie sieht so eine demenzfreundliche Gemeinde aus? Wir machen uns in den Hausgemeinschaften oft Gedanken, was wir tun können, um eine Atmosphäre nicht nur in unserem Haus, sondern auch in unserem Stadtteil herzustellen, die Menschen mit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com&amp;blog=9420198&amp;post=351&amp;subd=hausgemeinschaftenamheimbach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die demenzfreundliche Gemeinde wird von der Politik immer wieder ins Gespräch gebracht. Was kann das im wirklichen Leben bedeuten, wie sieht so eine demenzfreundliche Gemeinde aus? Wir machen uns in den Hausgemeinschaften oft Gedanken, was wir tun können, um eine Atmosphäre nicht nur in unserem Haus, sondern auch in unserem Stadtteil herzustellen, die Menschen mit Demenz Teilhabe an der Gemeinschaft ermöglicht. Nachbarn sehen uns vorm Haus sitzen und setzen sich dazu, sie werden willkommen geheißen und genießen die Gastfreundschaft. Mit der Pfarrerin der evangelischen Gemeinde pflegen wir den Kontakt: am Sonntag haben wir unseren ersten gemeinsamen Gottesdienst zum Thema &#8222;anknüpfen&#8220; veranstaltet.  Zehn Bewohner unseres Hauses, die schon lange nicht mehr in der Kirche waren, sind gerne mitgekommen. Viel Bekanntes empfing uns: die Orgel erschallte, bekannte Texte aus der Bibel, der 23. Psalm, den fast alle auswendig konnten, und das Glaubensbekenntnis und das Vater Unser, das wir zusammen sprachen. Die Pfarrerin begrüßte alle persönlich, jeder fühlte sich eingeladen. Beim Zurückfahren, schauten wir in alle Straßen, erwähnten alle Orte die zu sehen waren. Neben der Kirchengemeinde sind wir auch bekannt in der politischen Gemeinde: wir nehmen teil am Tag der Vereine in Wehlheiden, wir knüpfen Kontakte mit den Kindergärten in der Nachbarschaft.  Zwei Bewohner unseres Hauses, die gerne mal unterwegs sind, knüpfen auf ihre Art kleine Netze mit der Umgebung. Frau M. wanderte unbemerkt los und geriet auf ihrem Weg in die Opelwerkstatt um die Ecke. Dort putzte sie mit ihrem mitgbrachten Lappen erst einmal die Autos &#8211; sehr zur Verwirrung der Auszubildenden. Eine beherzte Mitarbeiterin in der Verwaltung vermutete dann den richtigen Heimatort von Frau M., und brachte sie persönlich zu uns zurück. Solche &#8222;Verirrungen&#8220; als Chance zu sehen, gleich einen Kontakt zu knüpfen, um Verständnis zu werben, all das ist schon ein Stück Weg zur demenzfreundlichen Gemeinde. Desgleichen ein Bewohner der sich mehrmals abends auf den Weg machte und jedesmal zur Esso-Tankstelle kam, wohl angezogen durch die Lichter und den Betrieb der dort meistens herrscht. Mit den Mitarbeitern verabredeten wir, dass sie uns anriefen wenn sie Herrn S. bemerkten und ihn bis wir kamen, mit Kaffee bewirteten.</p>
<p>Wesentlich erscheint mir, dass wir die Angebote der Menschen um uns herum wahrnehmen, das wir Offenheit und Interesse ausstrahlen, statt sie nur von den Anderen zu erwarten.</p>
<p>Herbstliche Grüße aus dem Heimbach    Heike Schaumann</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/351/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/351/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/351/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/351/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/351/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/351/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/351/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/351/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/351/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/351/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/351/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/351/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/351/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/351/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com&amp;blog=9420198&amp;post=351&amp;subd=hausgemeinschaftenamheimbach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Veränderungen</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 16:26:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heikeschaumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[In der täglichen Arbeit komme ich auf die Frage, was unser Leben eigentlich ausmacht. Was wünschen sich die Menschen, die hier wohnen, wie wollen sie behandelt werden, aber auch: wie wollen sie gesehen werden? Die Normalität und Alltagszugewandheit, die wir durch Haus-und Wohngemeinschaften etabliert haben, ist längst schon wieder selbst zu einem Dogma geworden: wer [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com&amp;blog=9420198&amp;post=339&amp;subd=hausgemeinschaftenamheimbach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der täglichen Arbeit komme ich auf die Frage, was unser Leben eigentlich ausmacht. Was wünschen sich die Menschen, die hier wohnen, wie wollen sie behandelt werden, aber auch: wie wollen sie gesehen werden? Die Normalität und Alltagszugewandheit, die wir durch Haus-und Wohngemeinschaften etabliert haben, ist längst schon wieder selbst zu einem Dogma geworden: wer nicht selbst kocht und wäscht, darf sich nicht Hausgemeinschaft nennen usw.</p>
<p><a href="http://hausgemeinschaftenamheimbach.files.wordpress.com/2011/08/2010-mai-pfingsten-grc3bcne-soc39fe-007.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-349" title="2010 Mai Pfingsten + Grüne Soße 007" src="http://hausgemeinschaftenamheimbach.files.wordpress.com/2011/08/2010-mai-pfingsten-grc3bcne-soc39fe-007.jpg?w=225&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Die lebendige Balance zu halten &#8211; wenn sich eine gesamte Gruppe verändert, plötzlich viele Bewohner sehr pflegebedürftig geworden sind &#8211; Gewohnheiten die sich über Jahre entwickelt haben wieder aufzugeben, das ist schwer. So ist zum Beispiel das gemeinsame Essen in einer unserer Hausgemeinschaften, ein sehr kräftezehrender und anstrengender Teil des Tages geworden: Zehn von den vierzehn Menschen die dort leben, muss das Essen jetzt gereicht werden, sie brauchen intensive und lange Zuwendung. Nachdem das gemeinsame Essen über fast drei Jahre dieser Gruppe viel Gemeinschaftserleben und Zusammengehörigkeit gegeben hat, entsteht jetzt manchmal das Gefühl, als bestünde unser Leben dort nur noch aus Essen und Trinken. Wir fühlen, dass sich etwas ändern muss, aber wir wissen noch nicht was, wir begeben uns gemeinsam auf die Suche nach neuen Möglichkeiten und Unterstützung (z.B. Angehörige, die uns zur Essenzeit besuchen und beim Essen reichen helfen). Im Suchen, im Eingehen auf den Prozess des Lebens, liegt schon wieder eine neue Kraft, die anfangs noch recht unbemerkt, beginnt uns neue Energie zu geben, die Herausforderung anzunehmen.<br />
Diese Prozesse, die von außen auf uns zukommen, zu leben und sie auch lieben zu lernen, das macht zum größten Teil die Lebendigkeit unserer Hausgemeinschaften aus.</p>
<p>Viele Grüße vom Heimbach  Heike Schaumann</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/339/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/339/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/339/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/339/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/339/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/339/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/339/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/339/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/339/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/339/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/339/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/339/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/339/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/339/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com&amp;blog=9420198&amp;post=339&amp;subd=hausgemeinschaftenamheimbach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Sommerfreuden</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 16:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heikeschaumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist wirklich an der Zeit den MDK Frust hinter uns zu lassen, und sich anderen Themen zuzuwenden. Der Sommer ist, wenn es nicht allzu heiß wird, unsere beste Jahreszeit. Alle können nach draußen, auch die Menschen, die sonst wegen der Kälte oder des Windes das Haus nicht gerne verlassen. Unser Lebensgefühl ist freier, jeder [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com&amp;blog=9420198&amp;post=324&amp;subd=hausgemeinschaftenamheimbach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wirklich an der Zeit den MDK Frust hinter uns zu lassen, und sich anderen Themen zuzuwenden.<br />
Der Sommer ist, wenn es nicht allzu heiß wird, unsere beste Jahreszeit. Alle können nach draußen, auch die Menschen, die sonst wegen der Kälte oder des Windes das Haus nicht gerne verlassen. Unser Lebensgefühl ist freier, jeder kann draußen ein Plätzchen finden, das zu ihm passt. Die Hollywoodschaukel ist zum Beispiel so ein Ort: sanft schaukeln, oder auch etwas wilder, ist für viele unserer Bewohner ein Genuss.<br />
Mir wird dann wieder deutlich wie wichtig das &#8222;aus-dem-Haus-Gehen&#8220; ist. Gerade für die Menschen, die schnell mal wütend werden oder gestresst sind von Verhaltensweisen der Anderen (oft auch zu recht), können durch das Rausgehen den Zorn hinter sich lassen. Dazu reicht oft schon das Vor-die Tür-gehen aus.<br />
Frau K und Frau S werden im sogenannten &#8222;Nestchen&#8220; nach draußen gefahren, das ist ein kuscheliger, wiegenförmiger Pflegesessel, dort genießen sie den warmen Wind, die wärmende Sonne, vielleicht auch mal wieder ein paar Regentropfen. Überhaupt ist im Sommer mehr Bewegung im Haus. Dazu kommt, dass wir uns seit einiger Zeit im Haus untereinander mehr helfen, Bewohner, die die Abwechslung lieben, ein Stündchen oder zwei in einem anderen Wohnbereich verbringen. Das mag Ihnen als Leser selbstverständlich erscheinen, aber Menschen mit Demenz brauchen sehr viel Vertrauen und Unterstützung, um sich in neue Verhältnisse zu wagen (Ausnahmen bestätigen die Regel). Lebendigkeit, Vertrauen, Begegnung, davon spreche ich im Blog öfter, sie sind Pflänzchen die im Sommer gut wachsen können, die Räume in denen wir uns treffen sind größer.<br />
Draußen Grillen, draußen singen, Besucher vorm Haus begrüßen, eine Runde ums Haus drehen: das sind die kleinen Freuden des Sommers.<br />
Einen schönen Sommer     Heike Schaumann</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/324/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/324/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/324/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/324/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/324/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/324/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/324/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/324/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/324/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/324/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/324/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/324/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/324/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/324/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com&amp;blog=9420198&amp;post=324&amp;subd=hausgemeinschaftenamheimbach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Und in Wirklichkeit &#8230;</title>
		<link>http://hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/2011/05/25/und-in-wirklichkeit/</link>
		<comments>http://hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com/2011/05/25/und-in-wirklichkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 May 2011 09:55:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heikeschaumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; ist alles noch schlimmer als gedacht. Im Februar ging es in meinem Blog um die Wirkung von Kontrolle in der Altenpflege. Letzte Woche hatten wir die MDK- Kontrolle (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) hier und alles war schlimmer als gedacht. Irgendwie hofft man ja immer, dass Menschen kommen, die wirklich beraten wollen, erstmal verstehen wollen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com&amp;blog=9420198&amp;post=308&amp;subd=hausgemeinschaftenamheimbach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; ist alles noch schlimmer als gedacht. Im Februar ging es in meinem Blog um die Wirkung von Kontrolle in der Altenpflege. Letzte Woche hatten wir die MDK- Kontrolle (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) hier und alles war schlimmer als gedacht. Irgendwie hofft man ja immer, dass Menschen kommen, die wirklich beraten wollen, erstmal verstehen wollen was sie eigentlich bewerten sollen. Davon war keine Rede, wir waren einfach die üblichen Verdächtigen und jedes Argument von unserer Seite bestärkte nur den Verdacht. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin überzeugt, dass wir manches noch besser machen könnten und nicht alle Vorgaben optimal erfüllt werden. Wir waren am Ende des Tages erschöpft und traurig, im Zweifel über unsere eigene Arbeit und brauchten ein paar Tage um uns wieder zu erholen. Viele Angehörige haben mitbekommen, wie es uns ging, und uns sehr unterstützt und bestätigt. Das hat uns gut getan. Um alles was wir erlebt haben an diesem Montag den 17.5.2011 nicht unkommentiert zu lassen, habe ich einen Brief an den Medizinischen Dienst der Krankenkassen geschrieben.</p>
<p>								Kassel, den 18.5.11</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>heute wende ich mich mit einem Brief an Sie, der die Arbeit Ihres Dienstes betrifft. Ich habe nicht die Erwartung damit grundsätzlich etwas verändern zu können. Für mich und meine Mitarbeiter geht es vor allem darum, unsere Traurigkeit und unsere  Enttäuschung über die Art des Umgehens mit unserer Arbeit, auszudrücken. Sieben Stunden haben sich zwei Ihrer Mitarbeiter alle Mühe gegeben unsere Arbeit zu kontrollieren und Ihre Geringschätzung über die gefundenen Mängel  auszudrücken. Jede Gegenrede oder Argumentation wurde im Keim erstickt, am Ende jeweils mit dem Argument, es sei nur zu unserer Sicherheit.<br />
Jeder Mitarbeiter, der wagte etwas beurteilen zu können, da viele Bewohner seit Jahren in einer kleinen Gruppe von jeweils 12, 13 und 14 Menschen versorgt werden, wurde abgewertet ,&#8220; wie können Sie das beurteilen?&#8220;.<br />
Vielleicht durch Erfahrung? Mitarbeiter der Altenpflege sind Kummer gewohnt, ihre Arbeit wird ja grundsätzlich schlecht gemacht und solche angeblich auch beraten- wollende Kontrollen, wie die von Ihnen durchgeführte, führt nur zu mehr Frustration. Zwei Mitarbeiterinnen sagten resigniert nach Stunden der Durchforstung unserer Dokumentationen &#8222;Hätte ich mir besser einen anderen Beruf gesucht&#8220;. Ich bemühe mich seit Jahren Altenpflegerinnen und werdenden Altenpflegerinnen Stolz auf ihre Arbeit und Selbstbewusstsein beizubringen. Nach so einem &#8222;MDK- Tag&#8220; werden erstmal wieder Scherben zusammen gekehrt.<br />
Unsere Vision einen lebendigen Ort zu schaffen, an dem Menschen trotz vielfältiger Schwierigkeiten &#8222;sein&#8220; können und auch Entwicklungen erleben dürfen, wird als unprofessionell und lächerlich dargestellt. Die Mitarbeiter, die hier arbeiten und stolz darauf sind Teil dieser Gemeinschaft zu sein, erleben ihre Arbeit gering geschätzt und entwertet. </p>
<p>Die Erfüllung von Wünschen nach sozialem Kontakt und angemessener Beschäftigung für Menschen mit Demenz, ist das Anliegen von Hausgemeinschaften.  Bewohner die zu uns kommen, waren zuhause einsam und isoliert, konnten nicht mehr allein oder mit ihrem Partner leben. Sie sind keine Kunden, die ihr &#8222;Wahlessen&#8220; aussuchen wollen. Sie sind Teil einer Gemeinschaft, die ihnen das zu ersetzen versucht, was sie alleine nicht mehr können: sich selbst beschäftigen, Ideen in die Tat umsetzen, ihren Haushalt allein bewältigen. Gute Pflege gehört selbstverständlich dazu.<br />
Ich will sicher nicht in eine Zeit zurück, in der ein Dekubitus eben zum Alter dazu gehörte. Aber: Individuelle Menschen gehen individuelle Wege, dafür muss es Freiräume geben. Menschen werden im Alter manchmal weniger, manchmal haben sie auch eine  Krankheit, die das bewirkt. In unserer Arbeit geht es immer auch darum, Menschen beim Sterben zu begleiten und zu erkennen, wann eine solche Phase beginnt. Wir versuchen im besten Sinne solche Begleiter zu werden und auf vielen Wegen heraus zu finden, was Menschen für ihr Alter und Sterben wollen. Dazu gehören Angehörige und Ärzte und auch wir sind nach Jahren des Zusammenlebens so etwas wie Experten des Alters geworden. </p>
<p>Warum nicht Gespräche mit und über Bewohner, oder wie im DementiaCareMapping Verfahren Beobachtung und Einschätzung des Wohlbefindens?<br />
Kontrollen, wie Sie sie durchführen, bringen eine Anpassung an die geforderten Dinge auf dem Papier, aber nicht eine grundlegende Veränderung von Haltungen zu pflegbedürftigen Menschen. Vielleicht reicht Ihnen das. Uns nicht. </p>
<p>Der Erfolg gibt uns recht. Viele Angehörige melden ihre Partner oder Eltern mit Demenz an, weil sie auch ihrem Gefühl vertrauen und dem, was sie sehen und wahrnehmen. Wir suchen das Gespräch und das Vertrauen wächst durch Transparenz und Zusammenarbeit. </p>
<p>Wir arbeiten in der Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz ressourcen- orientiert. Wir bekommen von Ihnen einen Mängelbericht; was wir offensichtlich gut machen (aber nicht bewertet wird) spielt keine Rolle: das nenne ich defizit- orientiert.</p>
<p>Einer Ihrer Mitarbeiter brachte es auf den Punkt: &#8222;ohne harte Kontrolle ändern die in der Pflege nichts&#8220;. </p>
<p>Wir glauben an die lernende Organisation: Mitarbeiter die mit Respekt und Wertschätzung behandelt werden, geben diese auch an die ihnen anvertrauten Menschen weiter.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen     Heike Schaumann (Heimleiterin, Hausgemeinschaften Am Heimbach)</p>
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		<title>Das war mal ein toller Mann &#8230;.</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 10:02:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>heikeschaumann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Ehepartner von Menschen mit Demenz ist es besonders schwer den Partner in eine Einrichtung der Altenhilfe zu bringen.  Das gegenseitige Versprechen sich beizustehen &#8222;bis das der Tod uns scheidet&#8220;, wird dabei als wesentliche Verpflichtung empfunden. Aber auch die Erfahrung, dass niemand so gut versteht was der andere braucht, wie ich selbst. Deshalb zögern Ehepartner, Frauen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hausgemeinschaftenamheimbach.wordpress.com&amp;blog=9420198&amp;post=306&amp;subd=hausgemeinschaftenamheimbach&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Ehepartner von Menschen mit Demenz ist es besonders schwer den Partner in eine Einrichtung der Altenhilfe zu bringen.  Das gegenseitige Versprechen sich beizustehen &#8222;bis das der Tod uns scheidet&#8220;, wird dabei als wesentliche Verpflichtung empfunden. Aber auch die Erfahrung, dass niemand so gut versteht was der andere braucht, wie ich selbst. Deshalb zögern Ehepartner, Frauen und Männer, in der Regel viel länger als andere Angehörige mit dem Schritt des Heimeinzuges. Das heißt aber auch, dass sie öfter an ihre eigenen Grenzen gehen.</p>
<p> Oft haben wir schon über ein Jahr Kontakt mit den Familien und beraten sie über die Möglichkeiten, die es in der ambulanten Versorgung gibt und unterstützen sie beim Aufbau von persönlichen Netzwerken. Für Ehepartner ist es eine große Hilfe zu wissen, dass der Partner in der Hausgemeinschaft angemeldet ist.  Sehr oft wird das erste oder zweite Angebot zum Einzug noch nicht angenommen &#8211; &#8222;es geht ja noch zuhause&#8220;- aber wenn der Zeitpunkt dann gekommen ist, ist schon Vertrauen gewachsen und der Umzug ins Heim wird nicht mehr so dramatisch erlebt, weil man die Einrichtung bereits ganz gut kennt.</p>
<p>Ehepartner wollen selbst entscheiden, wann sie bereit sind, den Schritt in ein Heim zu gehen, sie wollen beraten werden, aber nicht gedrängt. Für Außenstehende ist das Leid und die Entbehrungen, die die Ehepartner auf sich nehmen oft nicht nachvollziehbar und manchmal fühlen sich die Berater ausgenutzt, weil der Ehepartner das zweitemal den &#8222;perfekten&#8220; Heimplatz ausgeschlagen hat.  Liebe, Treue und Pflichtgefühl folgen eben anderen Gesetzen als es die Vernunft allein tun würde.</p>
<p>Ist der Ehemann oder die Ehefrau dann eingezogen, ist viel Gesprächsbereitschaft und Toleranz auf allen Seiten notwendig, um das neue Leben so einzurichten, dass es für alle Beteiligten stimmt.  Dies bleibt ein fortwährender Prozess des Aushandelns und Vereinbarens und Veränderns &#8230;</p>
<p>Grüße aus den Hausgemeinschaften  Heike Schaumann</p>
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